Moderne Kletterrosen

(teilweise aus Wikipedia entnommen)

Moderne Rosen - Bestandsliste

 

Climbing Iceberg
Climbing Iceberg
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Climbing Iceberg
Climbing Iceberg
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Pas de Deux
Pas de Deux
Pas de Deux
Pas de Deux
Climbing Iceberg
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Pas de Deux
Pas de Deux
Pas de Deux
Pas de Deux

 

1.Floribunda-Rosen
2.Polyantha-Rosen
3.Teehybriden
4.Moderne Strauchrosen
5.Moderne Kletterrosen
6.Moderne Bodendeckerrosen

 

Man muß zunächst zwischen 2 verschiedenen Kletterrosen-Typen unterscheiden.
1.    Rambler-Rosen
2.    Kletterrosen (Kletterer)
Da Rosen im Unterschied zu anderen kletternden Gewächsen keine eigenen Klimmorgane besitzen, können sie auch nicht aus eigener Kraft auf ein Klettergerüst wachsen. Sie können sich zwar mit ihren Stacheln etwas stützen, aber niemals wirklich festhalten.

Übrigens: Aus botanischer Sicht haben Rosen gar keine Dornen wie die Robinie, sondern Stacheln. Der klare Unterschied liegt darin, daß Dornen auch aus unterliegendem Gewebe bestehen, und ihr Entfernen einen Gewebsschaden mit sich zieht, während die Stacheln nur oberflächlich sitzen und ohne Schädigung der Pflanze abgekappt werden können.

 

Rambler – die Umherschweifende

Die Rambler-Rosen, von englisch ramble – umherschweifen, sind eine relativ junge Entwicklung in der Rosenzüchtung, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts währt. Durch Einkreuzung der chinesischen Rosa multiflora und Rosa wichuraiana entstand eine Gruppe von kletternden Rosen, die mit langen, weichen und biegsamen Trieben ohne Klettergerüst an tragfähigen Bauteilen und Bäumen bis zu 10 m hoch ranken und mit Blütenbüscheln aus kleineren, wildrosenartigen Blüten eine überreiche Wirkung entfalten. Ohne Rückschnitt und Pflege sind sie geeignet, in naturnahen Gärten sich selbst überlassen zu bleiben. An den überhängenden, sehr weichen und geschmeidigen Trieben hängen eine Vielzahl von Blütenbüscheln. Man findet Vertreter der Rambler auch bei den Noisette-Rosen (gehören zu den Alten Rosen Klasse II). Deswegen muß man auch hier durch Zusatz von „Modern“ klar zwischen Alten und Modernen Rosen unterscheiden.

 

Kletterer: Stark und senkrecht wachsend

Die Kletterer hingegen haben sehr dicke und feste Triebe, die jedenfalls angebunden werden müssen. Sie sind Senkrechtstarter mit ihren steifen und in die Höhe strebenden Ästen und sind über und über voll mit einzelnen Blüten. Viele Alte Strauchrosen können auch als Kletterrosen gezogen werden und erreichen dann oft erstaunliche Ausmaße. Da sie wie die Rambler auch nicht geschnitten werden müssen, sind sie recht pflegeleicht. Nur alle paar Jahre sollte einmal altes Holz entfernt werden und durch einen sogenannten Verjüngungsschnitt das Verkahlen der Basis verhindert werden. Sie treiben recht gerne wieder üppig an der Basis aus, und brauchen dann wieder wenig Pflege. Die allzu langen Triebe, die v. a. im Herbst unschön in den Himmel ragen, kann man natürlich immer wieder einmal entfernen. 

 

Standort: am liebsten mit einem leichten Lüftchen

Beim Pflanzen der Rosen sollte hier jedenfalls beachtet werden, daß sie nicht vor einer heißen Südmauer gezogen werden, und am besten immer eine leichte Luftbewegung zwischen Wand und Rosenrankgitter sein sollte. Dadurch soll verhindert werden, daß  Mehltau an der Rosenpflanze auftritt. Stauende Nässe und stauende Hitze sind Gift für jede Kletterrose. Man bindet die Triebe fächerförmig auf, wenn man eine flächendeckenden Berankung an einer Mauer (z.B.) möchte, und zieht sie senkrecht auf, wenn ein Obelisk oder Rosenbogen als stütze dient. Die Rosen treiben an den waagrechten oder schräg nach oben stehenden Trieben  aus und blühen dann viel üppiger. Das Verkahlen ist immer dann ein Problem, wenn man zuwenig verzweigte Triebe von der Basis her hat. Um dies zu erreichen, muß man einen alten Trieb wegsägen (!) um einem neuen Trieb, der sich dann auch verzweigt und Laub an die Basis bringt, Platz zu machen.



Moderne Kletterrosen am Artnerhof:

 

Pas de deux

City of York

Climbing Iceberg

Leverkusen



 

Pas de Deux
Pas de Deux