Floribunda Rosen

(teilweise aus Wikipedia entnommen)

Moderne Rosen - Bestandsliste

Lilli Marlen
Lilli Marlen
Golden Holstein
Golden Holstein
Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci
Lilli Marlen
Lilli Marlen
Lilli Marlen
Lilli Marlen
Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci
Lilli Marlen
Lilli Marlen
Golden Holstein
Golden Holstein

 

1.Floribunda-Rosen
2.Polyantha-Rosen
3.Teehybriden
4.Moderne Strauchrosen
5.Moderne Kletterrosen
6.Moderne Bodendeckerrosen

 

Die Gruppe der Floribundarosen entstand durch Kreuzung von Teehybriden mit der Wildrose Rosa multiflora. Durch die Einkreuzung der Rosa multiflora entstanden Buschrosen mit sehr großen Blütendolden.

Ihre Eigenschaften:
•    meist mehrfach im Jahr blühend
•    häufig sehr viele Blüten. Bei manchen Sorten wie 'Montana' bündeln sich so viele Blüten, dass die Rose von der Ferne gar nicht als Rose erkennbar ist und man glaubt, es handele sich um Blütendolden statt einer Fülle von einzelnen Rosenblüten.
•    Blüten werden mit zunehmendem Alter der Pflanze nicht – wie so oft – heller sondern dunkler.

Die Bezeichnung „Floribundarosen“ stammt ursprünglich von Dr. J.N. Nicolas, USA und wird seit 1930 für Kreuzungen zwischen Teehybriden und Polyantharosen benutzt. So gesehen entstand die erste Floribundarose bereits 1908 in Deutschland: Es ist die Sorte 'Gruß an Aachen' von Philipp Geduldig (von der Austin sagt, es sei die erste Englische Rose).

Die Floribundarosen zeichnen sich im allgemeinen durch einen sehr kräftigen, buschigen Wuchs aus, sie sind niedrig bis mittelhoch, vereinzelt auch höher. Die Blüten stehen in großen oder mittelgroßen, meist flachen Ständen, die einzelnen Blüten sind becherförmig bis flach, oft auch teerosenartig gefüllt, mittelgroß bis groß. Zumeist fehlt ihnen der Duft, jedoch gibt es auch duftende Sorten.


Die gelben Floribundarassen weisen meist einen etwas schwächeren Wuchs auf, als die anderen Sorten, und ihre Blätter sind in der Regel auch heller grün. Alle Blütenfarben sind vertreten, von Weiß bis zum tiefsten Schwarzrot, von Schwefelgelb bis Dunkelgelb, Orange und Kupferbraun, ebenso so auch fliederfarbene Blüten bis Violettpurpur, und selbstverständlich auch viele zweifarbige Sorten, so gelb/rot, rosa/rot, rot/weiß, lila/braun und andere Abstufungen.

Eine dänische Erfindung

Die Entwicklung dieser Gruppe ist in erster Linie mit dem dänischen Rosenzüchter Svend Poulsen verbunden, der sich vorgenommen hatte, neue Rosen zu schaffen, welche die kalten skandinavischen Winter aushalten und in kurzen Sommern ein Maximum an Blüten bringen sollten.
Seine erste Einführung war 1911 'Rödhätte', dann 1924 'Else Poulsen' und 1925 'Kirsten Poulsen'. Allerdings wurden damals diese Sorten als Polyantha-Hybriden bezeichnet. Nach diesen beiden letzten Sorten begannen nun überall in der Welt die Rosenzüchter sich mit dieser neuen Gruppe oder Klasse zu beschäftigen und andere Rosenarten wie Rosa wichuraiana, Rosa rubiginosa, Rosa rugosa und Rosa spinosissima wurden in die Gruppe eingeführt. Außerdem wollten die Züchter Blüten mit marmorierten oder „handgemalten“ Blütenblättern einführen. McGredy, der bei seinen Versuchen 'Frühlingsmorgen' verwendete, erzielte einige solche Sorten. Die Zahl der jährlichen Neuerscheinungen ist bereits unübersehbar geworden.

Daher gibt es heute so viele Zwischenformen von Polyantharosen, Teehybriden und Floribundarosen, dass sie zur Gruppe der Beetrosen zusammengefasst werden.

 

Floribundarosen am Artnerhof

 

Golden Holstein

Lilli Marleen

Friesia

Leonardo da Vinci

The Queen Elisabeth Rose

Lilli Marlen
Lilli Marlen

 

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