Weitere Informationen über das Sulmtaler Huhn

Verkauf: Momentan stehen keine Hühner zum Verkauf.

Mit den Sulmtaler Hühnern hat ein Stück steirische Geschichte in den Artnerhof Einzug gehalten. Schließlich wurden die steirischen Hühner bereits im 14. Jahrhundert aufgrund ihres hervorragenden Fleisches und ihrer guten Legeleistungen erwähnt. Damals existierte der Begriff „Sulmtaler“ freilich noch nicht. Noch im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden steirische Kapaune fleißig an die französischen und österreichischen Herrschaftshäuser verkauft.

 

Mit dem Aufkommen größerer und schwererer Fleischrassen geriet das steirische Huhn zusehends in Vergessenheit. Armin Arbeiter engagierte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Saggau- und im Sulmtal für die Wiederbelebung der einst so beliebten Zweinutzungsrasse, auch Zwiehuhn genannt. Die Bezeichnung stammt daher, daß das Sulmtaler Huhn sowohl als Eierlieferant als auch als Fleischhuhn Verwendung fand. Er entwickelte den bis heute gültigen Rassestandard – und prägte damit den Begriff Sulmtaler Huhn. Bis heute konnten sich die Bestände an Sulmtaler Hühnern in Österreich nur mühsam festigen. Noch immer gilt die Rasse daher als gefährdet.

 


Unser Sulmtaler Hahn ist ein besonders typischer Vertreter seiner Art: Der Schopf kastanienbraun, Hals- und Sattelbehang rotbraun, nach unten hin aufhellend. Brust, Bauch, Schwanz und Schenkel glänzen grünlich. Rücken und Schulterdeckfedern sind kastanienbraun, die Flügelbinden glänzen ebenfalls dunkelgrün.
Die Hennen tragen typischerweise ein besonders adrettes Federhäubchen auf dem Kopf – und verwöhnen uns mit ihren köstlichen Eiern.